Viele entwicklungsverzögerte und motorisch unruhige Kinder sind in ihrer Körperhaltung und Bewegung instabil, muskulär hypoton. Sie lassen einige Bewegungszwischenstufen aus. Wenn Positionswechsel fehlen, zeigt sich deren Bedeutung in mangelnder sensorischer Körper- und Umweltexploration und oftmals in Antriebs- und Koordinationsstörungen.

Diskrete Symptome für

  • muskuläre Hypotonien
  • Koordinationsstörungen
  • Antriebsstörungen
  • Früherkennung im Säuglingsalter

und im späteren Kindesalter werden bildlich dargestellt.

Ein neuromuskulärer Therapieansatz zur effektiven Behandlung von Kindern mit mangelnder Haltungs- und Impulskontrolle wird vermittelt.

Das Konzept ist anwendbar auf

  • entwicklungsverzögerte Säuglinge und Kinder
  • extrem frühgeborene Kinder
  • genetische Syndrome im Kindes- und Jugendalter
  • schwere Behinderungen hypotone Fußfehlstellungen


Inhalte

  • Die Entwicklung der posturalen Kontrolle im Säuglingsalter
  • Visuomotorsiche Koordination mit Händen, Augen und Füßen
  • Die Bedeutung distaler Impulse zur Vertikalisierung
  • Kompensationsstrategien und Auslassen von Bewegungen bei Kindern mit Muskelhypotonie
  • Früherkennung und Symptomenkomplex bei Muskelhypotonie
  • Neurophysiologische Aspekte zu motorischer Unruhe (ADHS)
  • Motoskopie und sensomotorischer Befund
  • Manuelle Tonusregulation über neuromuskuläre Resonanzen
  • Gezielte Übungen mit Si-Geräten zur posturalen Kontrolle und Impulsregulation
  • Elternberatung und geeignete Sportarten